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Fairo Moda

Erfolgreicher Start des hochschuldidaktischen Kleidungsverleihs

Seit einem Monat ist der hochschuldidaktische Kleidungsverleih Fairo Moda des Fachgebietes Textiles Gestalten geöffnet. Fairo Moda leistet einen Beitrag zu nachhaltigem Kleidungskonsum und zur Selbstverpflichtung der Universität Osnabrück zu Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE. Die ersten Fairo Moda-Kundinnen haben bereits die zweite Ausleihrunde gestartet und sich mit sommerlichen Kleidungsstücken und Hochzeitsoutfits ausgeliehen. Vielen Dank für reichlich wunderbares Feedback zur Eröffnung! Die Arbeit im Verleih und der Austausch machen große Freude. Studierende oder Universitätsangehörige, die Kleidung ausleihen möchten, sind herzlich willkommen. In der vorlesungsfreien Zeit wird Fairo Moda eine Sommerpause einlegen. Der letzte Termin zum Kleidungausleihen bzw. -austauschen ist der 23. Juli 2021. In der Woche vom 20. September wird Fairo Moda mit neuen Öffnungszeiten wieder da sein.

Abbildung und Text: Lesley-Ann Baldwin und Rieke Scholle

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Leihen statt kaufen

Fairo Moda eröffnet mit Click & Borrow-Konzept

Endlich ist es soweit, am 1. Juni 2021 öffnet Fairo Moda seine Türen. Der universitätsinterne sowie hochschuldidaktische Kleidungsverleih befindet sich auf dem Innenstadt-Campus im Gebäude 52/E03 mit Zugang gegenüber der Seminarstraße 33 in Osnabrück.

Das Prinzip funktioniert wie eine Bibliothek mit Kleidung statt Büchern. Fairo Moda möchte nach dem Motto der Sharing Economy (wie beim Car-Sharing-Prinzip) handeln und eine Möglichkeit für gemeinsamen Kleidungskonsum anbieten. Initiiert wurde das Projekt im Fachgebiet Textiles Gestalten. Der Studiengang setzt sich in seiner wissenschaftlichen Theorie intensiv mit der vestimentären Nachhaltigkeit auseinander und bietet nun zusätzlich eine praktische Möglichkeit für Studierende und Mitarbeitende der Universität Osnabrück in Form eines Kleidungsverleihs.

Zeitgleich dürfen drei Kleidungsstücke entliehen werden. Das Angebot ist kostenlos. Bei der Anmeldung fällt eine Kaution von 60 Euro an, die bei der Abmeldung zurückgezahlt wird. Das Geld oder ein Teil des Geldes wird einbehalten, wenn es zum Verlust oder zu Beschädigungen an den entliehenen Textilien kommt.

Aufgrund der aktuellen Lage wird es am 1. Juni 2021 ein Soft-Opening geben. Eine kleine Eröffnungsfeier ist aufgeschoben und nicht aufgehoben. Sie soll stattfinden, wenn sich die Corona-Situation entspannt hat und Zusammenkünfte wieder möglich sind.

Fairo Moda hält sich an die Corona-Maßnahmen. Das Hygienekonzept sieht eine Click & Borrow-Terminorganisation vor und ein Leitsystem durch das Gebäude 52 (Eingang über Seminarstraße, Ausgang über Neuer Graben). Weiterhin müssen Besucher:innen eine FFP2-Maske tragen und sich an die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln halten.

Da die Fairo Moda-Räumlichkeiten nicht groß sind, ist es zunächst einer Person pro Slot erlaubt, den Verleih zu besuchen. Modische Beratung gibt es, wenn gewünscht, gerne von den betreuenden Studierenden. Diese erstellen auf Wunsch auch Fotos, falls Interessierte per Messenger eine Meinung von Freund:innen einholen möchten.

Die Mitgliederanzahl von Fairo Moda ist begrenzt, weshalb es sich lohnt, frühzeitig einen Termin zum Stöbern, Anmelden und Ausleihen zu vereinbaren. Das Angebot beschränkt sich derzeit noch auf Damen-Oberbekleidung.

Das Team von Fairo Moda freut sich, Sie dienstags von 14.00 bis 17.00 Uhr und donnerstags von 10.00 bis 13.00 Uhr begrüßen zu können.

Bei Interesse an Fairo Moda sowie zur Terminbuchung zum Click & Borrow treten Sie bitte der Studiengruppe Fairo Moda: hochschuldidaktischer Kleidungsverleih auf STUD.IP bei:

https://studip.uni-osnabrueck.de/dispatch.php/course/studygroup/details/60ae495965fc53d02b3bab5f0063af01

Video Wegbeschreibung Fairo Moda

Weitere Informationen:

Prof.in Dr. Bärbel Schmidt, 0541 969-4217, baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de

Lesley-Ann Baldwin, fairomoda@uni-osnabrueck.de, lebaldwin@uni-osnabrueck.de

Fotos und Text: Lesley-Ann Baldwin

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Ozonschrank für hochschuldidaktischen Kleidungsverleih Fairo Moda

Ozonreinigung von Gerüchen, Viren und Bakterien für Leihkleidung

Einen Ozonschrank zur Beseitigung von Gerüchen, Viren und Bakterien hat das Fachgebiet Textiles Gestalten neu angeschafft. Bei einer Schulung erläuterte Diplomingenieur Roland Krüger Einsatzmöglichkeiten und Anwendung des Geräts. Ziel ist es, gebrauchte Kleidung für den hochschuldidaktischen Kleidungsverleihs Fairo Moda mithilfe dieses Ozonschrankes schonend, kostengünstig und umweltgerecht zu reinigen. Die Universität Osnabrück ist damit die erste Universität oder Hochschule in Deutschland, die über einen Ozonschrank verfügt, wie ihn Theater, Schauspielhäuser, Museen oder Kostümsammlungen bereits häufig verwenden.

Ein Ozonschrank ist ein luftdicht verschließbarer Chromstahlschrank. In seinem Inneren werden Objekte wie Kleidung, Schuhe oder Garnkonen für rund eine Stunde mit Ozon behandelt. Dabei werden Bakterien oder Viren beseitigt. Da es sich bei Schweißgeruch um ein Stoffwechselprodukt von Bakterien handelt, verschwindet der Geruch bei dieser Ozonanwendung. Neben der Reinigung der Kleidung des studentischen Kleiderverleihs Fairo Moda wird der Ozonschrank für die prophylaktische Behandlung von Garnen, Stoffen und das historische Kleidungsarchiv des Fachgebietes eingesetzt. 

Weitere Informationen:

Prof.in Dr. Bärbel Schmidt, 0541 969-4217, baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de

Lesley-Ann Baldwin, fairomoda@uni-osnabrueck.de, lebaldwin@uni-osnabrueck.de

Foto (Lucia Schwalenberg): Schulung am neugelieferten Ozonschrank. Dipl. Ing. Roland Krüger, Prof.in Dr. Bärbel Schmidt, Studierende Lesley-Ann Baldwin (von links nach rechts).

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Fashion Revolution Week

Hochschuldidaktischer Kleidungsverleih Fairo Moda unterstützt Aktionswoche mit Online-Programm

Die Fashion Revolution Week erinnert an die Rana Plaza-Katastrophe: Am 24. April 2013 stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ein, in der Modeketten wie Mango, C&A und KiK ihre Kleidung produzieren ließen. Bei dem Einsturz wurden 2.600 Menschen verletzt und 1.134 Menschen getötet.

Die Fashion Revolution als gemeinnützige globale Bewegung schärft das Bewusstsein negativer Auswirkungen der Textilindustrie mit besonderem Blick auf die Arbeiter_Innen. Sie ist eine Non-Profit Bewegung, die sich für faire Arbeitsbedingungen für Textilarbeiter_Innen insbesondere in den Entwicklungsländern einsetzt. Gefordert werden sichere Arbeitsplätze, angemessene Arbeitszeiten und Löhne sowie eine transparente Lieferkette, durch die klar wird, wo die einzelnen Produktionsschritte von Textilien erfolgen und woher die Ressourcen der Kleidungsstücke stammen.

Die Fashion Revolution Week findet jährlich zum Rana Plaza-Gedenktag statt. Aktionen wie Kundgebungen, Workshops und Vorträge rund um das Thema Textilindustrie und faire Mode werden von Vereinen und Verbänden angeboten. Die Veranstaltungen finden aufgrund der Corona-Pandemie online statt. 

Der hochschuldidaktische Kleidungsverleih Fairo Moda begleitet die Fashion Revolution Week mit Infoposts und nimmt an der Plakataktion #IllustrationMachtRevolution teil. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, an einem asynchronen praktischen Workshop zum Thema Statement-Shirts teilzunehmen.

Bei den Aktionen kamen in diesem Jahr vermehrt Ärger und Wut darüber zum Ausdruck, dass sich nach acht Jahren nicht wirklich Grundlegendes in der Modeindustrie geändert habe, so die Initiatorin von Fairo Moda, Lesley-Ann Baldwin: "Die Bundesregierung arbeitet an einem Lieferkettengesetz. Dieser Entwurf darf von der Wirtschaftslobby und vom Wirtschaftsministerium nicht verwässert werden. Zwar ist jeder Einkauf oder Verzicht eine politische Stimme, dennoch kann die Verantwortung der inakzeptablen Arbeitsbedingungen der Textilindustrie nicht alleine auf die Konsument_Innen abgewälzt werden. Die Politik muss endlich Verantwortung übernehmen."

Kontakt und weitere Informationen: fairomoda@uni-osnabrueck.de, lebaldwin@uni-osnabrueck.de, Instagram: @fairomoda

Foto: Lesley-Ann Baldwin

Abgebildet: Lesley-Ann Baldwin und Rieke Scholle (von links nach rechts)

Text: Lesley-Ann Baldwin

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Nachhaltigkeitswochen des Nordens

Fairo Moda Projektvorstellung auf den Nachhaltigkeitswochen des Nordens

Die Nachhaltigkeitswochen des Nordens werden von Studierenden aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein organisiert. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt und ist digital.
In Rahmen der Veranstaltung stellt Lesley-Ann Baldwin, Masterstudentin des Textilen Gestaltens, das Projekt Fairo Moda vor.

Der Titel des Vortrags lautet: Leihen statt kaufen. Fairo Moda, ein hochschuldidaktischer Kleidungsverleih.

Ziel der Studierendenunternehmung Fairo Moda ist es, einen alternativen textilen Konsumgedanken an der Universität Osnabrück unter Federführung des Fachgebietes Textiles Gestalten zu prägen. Fairo Moda ist ein Kleidungsverleih. Hier können sich Studierende und Angehörige der Universität Osnabrück Damenoberbekleidung ausleihen. Das Prinzip ähnelt dem einer Bibliothek, nur mit Kleidung anstatt Büchern. Der hochschuldidaktische Anteil entsteht durch ein Modul, das in Zukunft an die Studierendenunternehmung gekoppelt werden soll. Das Projekt befindet sich zur Zeit im Aufbau. Der jetzige Stand soll während der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden.

Das Präsidium der Universität fördert das Projekt als vestimentäres Nachhaltigkeitsmanagement durch die Finanzierung von Lehraufträgen und Hilfskraftverträgen aus Studienqualitätsmitteln.

Termin für den Fairo Moda interaktiven Vortrag mit Diskussion: Mittwoch, 25.11.2020, 16.00 - 17.00.

Link zum Fairo Moda Vortrag

Text und Grafik: Lesley-Ann Baldwin

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Kleidertausch zum Ball der Universität

Fairo Moda startet Projekt "Tauschen statt Kaufen"

Zum Ball der Universität am 18. Januar 2020 können Studierende erstmals bei der Kleider-Tauschbörse "Fairo Moda" festliche Kleidung, Schuhe und Accessoires tauschen statt kaufen. Die Studierende haben die Möglichkeit, die Kleidung dauerhaft abzugeben oder sich mit den Tauschpartnerinnen und -partnern zu vernetzen, um die Garderobe nach dem Ball wieder zurückzugeben.

Das Projekt "Fairo Moda" geht hervor aus der Bachelorarbeit der Textilstudierenden Lesley-Ann Baldwin. Das Projekt wird in der Lehre zum Thema nachhaltiger Konsum von Prof. Dr. Bärbel Schmidt begleitet.

Am 7. und 9. Januar hatten Studierende erstmals die Möglichkeit beim Kleidertausch zum Ball der Universität ihr Outfit für dieses Event zu ergattern. Viele Studierende haben zu diesem Anlass ihre Kleiderschränke auf den Kopf gestellt und ihre Abendgarderobe zur Verfügung gestellt und sich im Gegenzug ein neues festliches Kleidungsstück mit nach Hause genommen, um es zum Ball der Universität und weiteren Feierlichkeiten zu tragen. Neben diesem textilen Austausch kam es zum regen Gedankenaustausch über die Themen Modeproduktion, nachhaltigen Kleiderkonsum und Kleidertausch.

Einige Studierende haben textile Spenden vorbeigebracht, die im späteren Kleidungsverleih ihren Platz finden werden. Das selbe gilt für die festlichen Kleider, die keine neuen BesitzerInnen gefunden haben. Fairo Moda bedankt sich bei allen TeilnehmerInnen für die engagierte Teilnahme an der Veranstaltung und wünscht allen Gästen einen zauberhaften Ball.

Aktuell: Das Präsidium der Universität Osnabrück hat beschlossen, das Projekt "Fairo Moda: Vestimentäres Nachhaltigkeitsmanagement an der Universität Osnabrück" durch die Finanzierung von Lehraufträgen und Hilfskraftverträgen für zwei Jahre aus Studienqualitätsmitteln in Höhe von insgesamt bis zu 24.500 Euro zu fördern. Das Präsidium erwartet, dass im Rahmen der Antragstellung vom Fachbereich 1, die nachhaltige Implementierung nach Ende der Projektphase eingehalten wird.

Informationen: Textiles Gestalten, Prof. Dr. phil. Bärbel Schmidt, baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de

Bild: Lesley-Ann Baldwin

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Aus alt mach neu! Lesley-Ann Baldwin und Prof. Dr. Bärbel Schmidt (v. l.) im Kleiderarchiv des Faches Textiles Gestalten.

Mit „Fairo Moda“ gegen den Massenkonsum

Textilstudierende etwickelt Konzept für nachhaltige Fashionindustrie
Noch nie haben wir so viel Kleidung besessen wie heute. Im Durchschnitt kaufen die Deutschen bis zu 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr. Muss das wirklich sein? Das fragt sich auch Lesley-Ann Baldwin, Studentin des Fachgebietes Textiles Gestalten an der Universität Osnabrück. Auf diese Frage hin konzipierte sie eine Studierendenfirma, die die Modeindustrie nachhaltig verbessern soll.

Studierende sollen zukünftig Kleidungsstücke ausleihen und laufend tauschen können, anstatt sie wegzuwerfen. Zusätzlich verbindet Baldwin den Verleih mit einem geplanten Modul für ihr Fach, um Praxis und Lehre zu verbinden. Die Studentin ist im Wettbewerb „Let's Change the Fashionsystem“ von FEMNET e.V. als Favoritin nominiert.

Überproduktion und schnelllebige Trends
Die heutige Modebranche sei eine der umweltschädlichsten Industrien der Welt. Durch Überproduktion und schnelllebige Trends werden Ressourcen verschwendet. Die Natur wird verschmutzt und durch Pestizide belastet, so Baldwin. „Die Missstände in der Textilindustrie sind unserer Gesellschaft durchaus bekannt, werden jedoch viel zu wenig thematisiert“, kritisiert sie. Die Verleihstelle „Fairo Moda“ und ihr geplantes Modul zum „Nachhaltigkeitsmanagement“ im Textilen Gestalten der Universität sollen über die Zustände aufklären. Studierenden sollen in nachhaltigem Konsumverhalten vor Ort unterstützen werden.  

Zentrale Kleider-Verleihstelle für Studierende
Baldwin hat das Konzept für „Fairo Moda“ detailliert ausgearbeitet: In einer zentralen Verleihstelle auf dem Campus sollen sich Studierende Kleidungsstücke für Alltag und besondere Anlässe ausleihen und diese während der Geschäftszeiten tauschen können. Die Studentin erklärt: „Das Prinzip ähnelt dem einer Bibliothek – nur mit Kleidung statt mit Büchern.“ Wissenschaftliche Hilfskräfte und Studierende sollen die Abläufe der Verleihstelle von „Fairo Moda“ sowie die Arbeitsbereiche Visual Marketing und Event Planning regeln. Für den Verleih soll zu Kleiderspenden aufgerufen und Secondhandware eingekauft werden. Baldwin will zudem mit lokalen, nachhaltig produzierenden Jungdesignerinnen und –designern zu kooperieren.  

Lehrmodul zur Nachhaltigkeit
Das geplante Modul zum „Nachhaltigkeitsmanagement“ soll „Fairo Moda“ direkt mit der universitären Lehre verbinden. Bärbel Schmidt, Professorin für Textil- und Bekleidungswissenschaften an der Universität Osnabrück, hat Baldwin von Beginn an bei ihrer Arbeit begleitet und unterstützt. „Das gesamte Konzept ist bis ins Detail durchdacht“, erläutert die Professorin. „Praxis und Lehre finden zahlreiche fächerübergreifende Schnittpunkte. Es könnten Seminare aus Wirtschaftswissenschaft, Biologie oder Geographie integriert werden“. Die Modulbeschreibung könnte in über 30 Fächern sowohl in die Didaktik als auch in den Professionalisierungsbereich der 2-Fächer-Bachelor eingegliedert werden, so Baldwin und Schmidt.  

Theorie und Praxis zur Modeindustrie
In den Seminaren sollen sich die Studierenden mit ökologisch und ökomischen Themen sowie mit der Politik der Modeindustrie auseinandersetzen. Ihre Ideen könnten sie dann bei „Fairo Moda“ und außerhalb der Universität in die Praxis umzusetzen. „Unser Ziel ist es, vor allem die Fachdidaktik zu prägen“, erläutert Baldwin. „Angehende Lehrerinnen und Lehrer sollen ihr Wissen nach außen tragen und die jüngere Generation für das Thema einer fairen, nachhaltigen Industrie sensibilisieren“. Schmidt ergänzt: „Wir müssen Verantwortung übernehmen und gezielt darüber nachdenken, wie wir die Erde für die kommenden Generationen hinterlassen wollen.“  

Suche nach Unterstützung
Damit ihr Konzept umgesetzt werden kann, hat sich Baldwin beim Wettbewerb „Let's Change the Fashionsystem“ des gemeinnützigen Vereins FEMNET e.V. beworben. Die Studentin hat ihr Konzept außerdem für das Projekt „LehrZeit an der Uni Osnabrück“ eingereicht, um im Rahmen des Strategiepakets Lehre gefördert zu werden.

Foto: Elena Scholz
Text:
Marie Thiele

Informationen:
Prof. Dr. phil. Bärbel Schmidt, baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de
Lesley-Ann Baldwin, ebaldwin@uni-osnabrueck.de

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